Pflegedienst Zukanovic
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Ambulant betreute Wohngemeinschaft

Als betreute Wohngemeinschaft können Sie uns beauftragen, Ihnen bei körperbezogener Pflege, pflegerischer Betreuung und Entlastung, Haushaltsführung und der Behandlungspflege zu helfen.

Was ist eine ambulant betreute Wohngemeinschaft?

Betreuung - Fasching

Möchten Sie aufgrund einer Pflegebedürftigkeit nicht allein zu Hause oder in einem Pflegeheim leben, können Sie in Berlin mit anderen Pflegebedürftigen eine sogenannte "betreute Wohngemeinschaft nach § 4 Wohnteilhabegesetz - WTG" gründen oder in eine bestehende einziehen.

In dieser Wohngemeinschaft bewohnt jeder sein eigenes Zimmer mit seinen eigenen Möbeln. Wohingegen Küche, Bäder und Wohnzimmer gemeinsam genutzt werden. Bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung können Sie sich z.B. an den Verein zur Förderung altersgerechten Wohnens - FaW - wenden und mit diesem einen Mietvertrag abschließen.

Durch das Zusammenleben in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft ergeben sich für die pflegebedürftigen Wohngemeinschaftsmitglieder folgende Vorteile:

  • Wohnen in einer familienähnlichen Atmosphäre,
  • keine Vereinsamung,
  • sehr hohe Anwesenheitszeit von Pflegekräften,
  • kein Umzug, auch wenn sich die Pflegebedüftigkeit erhöhen sollte,
  • Reduzierung der Haushalts- und Mietkosten (Kostenersparnis),
  • weitgehend selbst bestimmte und eigenverantwortliche Lebensgestaltung,
  • und Vieles mehr ...

Weitere Informationen zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften finden Sie hier ... . Sollten Sie sich für das Wohnen in einer Wohngemeinschaft in Ihrer Nähe interessieren, haben Sie hier ... die Möglichkeit danach zu suchen.

Besondere Leistungen in Wohngemeinschaften

Für den Auf-/Umbau einer solchen ambulant betreuten Wohngruppe kann die Pflegekasse eine einmalige Anschubfinanzierung i.H.v  2.500 € pro Bewohner (maximal 10.000 € pro Wohngruppe) von gewähren (§ 45e SGB XI). Dabei sind keine Zuzahlungen zu leisten.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit auf Antrag bei Ihrer Pflegekasse finanzielle Mittel für Maßnahmen zur Verbesserung Ihres individuellen Wohnumfeldes in der Wohngruppe i.H.v. 4.000 € pro Bewohner (maximal 16.000 € pro Wohngruppe) zu erhalten (§ 40 Abs. 4 SGB XI). Auch hierfür sind von Ihnen keine Zuzahlungen zu leisten.

Sollten mindestens 3 Pflegebedürftige mit mindestens Pflegegrad 1 in Ihrer Wohngruppe wohnen, erhält jeder Bewohner auf Antrag bei Ihrer Pflegekasse einen sogenannten Wohngruppenzuschlag i.H.v. 205 € als Sachleistung für Hilfen einer Pflegekraft, die in der Wohngruppe arbeitet (§ 38a SGB XI). Mit dem Wohngruppenzuschlag werden besondere Aufwendungen finanziert, die nicht über die "Pflegesachleistungen" abgedeckt werden, jedoch mit dem Wohnen in einer Wohgemeinschaft einhergehen, wie z.B:

  • Hilfen bei dem Ein-/Umzug in die Wohngemeinschaft,
  • Hilfen bei der Ausgestaltung, Möblierung des privaten Wohnraums,
  • Hilfen bei der Gesaltung, Möblierung von gemeinsam genutzten Wohnräumen,
  • Hilfen bei mietvertraglichen Klärungen,
  • Hilfen bei der Klärung von Reparaturen, Renovierungen,
  • Hilfen bei der Klärung sozialrechtlicher Ansprüche.

Gemäß Urteil des Bundessozialgerichtes und dem Rundschreiben Pflege 01/2017 der Berliner Senatsverwaltung darf der Berliner Sozialhilfeträger den "Wohngruppenzuschlag" nicht auf die "Hilfe zur Pflege" nach §§ 61-66 SGB XII anrechnen.

Aufsichtsbehörde für Wohngemeinschaften in Berlin

Jede dieser Wohngemeinschaften muss der Berliner Heimaufsicht gemeldet werden. Die Berliner Heimaufsicht prüft anlassbezogen, ob in ambulant betreuten Wohngemeinschaften (Pflegewohngemeinschaften) die ordnungsrechtlichen Mindestanforderungen eingehalten werden. Die Ergebnisse durchgeführter Prüfungen werden hier veröffentlicht.




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